DREI GRUNDBAUSTEINE DER HUNDEERZIEHUNG

Folgende drei Aspekte sind Bestandteil jeder guten Hundeerziehung, denn sie bestimmen die Hierarchie und Dominanz des Mensch-Hunde-Teams.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Grundbaustein 1/3 – Platz
3. Grundbaustein 2/3 – Futter
4. Grundbaustein 3/3 – Spiel
5. Fazit

Die drei Grundbausteine jeder Hundeerziehung bestehen aus dem Platz, dem Futter und dem Spiel. Sie bilden die Grundlage einer korrekten Hundeerziehung.

  • Platz: Du weist Deinem Hund den Platz zu und kannst ihn jederzeit auflösen. Das sollte natürlich ohne Knurren oder ähnliches verlaufen.
  • Futter: Du bestimmst stets, wann und wie lange gefressen wird. Das Futter bleibt also nicht dauernd stehen, was mehrere Vorteile hat.
  • Spiel: Du beginnst, führst und beendest immer das Spiel, denn Du bist der Rudelführer und damit der Chef.

Ich werde dabei immer wieder auf das Wolfs- oder Hunderudel verweisen, um aufzuzeigen, dass vieles durch unsere falsche Sichtweise passiert.

PLATZ

Blog: 3 Grundbausteine der Hundeerziehung

FUTTER

3 Grundbausteine der Hundeerziehung

SPIEL

Blog: 3 Grundbausteine der Hundeerziehung

Platz

Betrachten wir einmal das Wolfsrudel. Der Leitwolf liegt gemütlich in der Sonne und schläft. Ein anderer Wolf läuft ganz nah heran und stört den schlafenden Wolf. Dieser wird es sich sicherlich nicht gefallen lassen und eventuell knurren. Ein anderer kommt und will den Sonnenplatz haben. Was wird passieren? Das Leittier wird bestimmt nicht aufstehen, sondern es wird Ärger geben. Meist kommt es aber in einem gut geführten Rudel gar nicht erst so weit.

In meinem Rudel würde keine meiner Hündinnen die Rudelführerin, wenn sie ruht, belästigen. Sie wissen genau, dass das Ärger gibt. Sie bestimmt also wer was für einen Platz einzunehmen hat und verweist die anderen auch auf einen anderen, wenn es ihr so passt.

Was heißt das für Dich? Wenn Du Dein Mensch-Hund-Team leitest, muss es für Dich möglich sein, Deinem Hund den Platz zuzuweisen, den Du vorgibst. Das heißt, wenn Du ihn auf einen Platz schickst, muss er dort bleiben, bis Du es wieder aufhebst. Hat er einen Platz eingenommen, muss er von dort geschickt werden können. Er darf das nicht in Frage stellen, knurren oder sonstiges.

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Futter

Gehen wir wieder vom Wolfsrudel aus. Das Rudel hat meist nicht jeden Tag etwas zu essen, das heißt das Futter steht nicht immer zur Verfügung. Wenn eine Beute erlegt wird, wird der Leitwolf bestimmen, wer wann wie viel frisst. Es würde keiner wagen, den „Chef“ nicht als erstes fressen zu lassen.

Bei meinem Rudel würde ebenfalls keine Hündin wagen, an das Futter einer anderen zu gehen, weil ich in der Nähe bin und die Rudelführung übernehme. Das heißt im Klartext, dass jeder an seinem Trog bleibt. Das setzt sich genauso fort, wenn sie etwas zum Kauen haben.

Das bedeutet für uns folgendes. Erstens sollte das Futter nicht immer stehen bleiben, denn dann vergibst Du bereits die Chance, zu bestimmen, wann und wie lange Dein Hund fressen darf. Wenn Du selber fütterst und nicht es nicht stehen lässt, hast Du zusätzlich eine bessere Kontrolle über das Fressverhalten Deines Vierbeiners. Du siehst dann, wenn es sich verändert und kannst somit schneller darauf reagieren.

Ein Hund ist kein Tier, was den ganzen Tag fressen muss. Es ist besser, wenn er seine Hungerphasen hat, um Appetit entwickeln zu können. Dir sollte es jederzeit möglich sein, das Futter, den Knochen und sonstiges wegnehmen zu können, ohne Knurren oder Meckern Deines Hundes.

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Spiel

Zuerst betrachten wir wieder das Wolfs- oder Hunderudel. Das Jungtier kommt und meint, es müsste jetzt mit einem anderen Tier spielen oder in das Spiel von einem anderen Tieren eingreifen. Die anderen Tiere werden entscheiden, wie sie die Spielaufforderung aufnehmen. Sie werden bestimmen, ob ein Spiel stattfindet oder nicht. In einem Spiel wird immer das ranghöhere Tier das Spiel leiten und festlegen, wie gespielt wird und wie lange. Die Regel werden vorgegeben.

Das bedeutet für Dich, dass Du als Leitung des Mensch-Hund-Teams bestimmst, wann das Spiel begonnen wird und wie das Spiel vonstatten geht. Dinge, die Dich dabei stören, wie zum Beispiel Hände beißen, ein zu grobes Spiel oder nicht Hergeben des Spielzeuges wird sofort unterbunden. Du leitest das Spiel an und beendest es genauso.

Kleiner Welpe
Fazit

Wenn Du diese oben genannten Aspekte bei Deinem Hund oder Deinen Hunden durchsetzen kannst und klar befolgst, hast Du schon klar geregelt, wer das Mensch-Hunde-Team leitet und dadurch wird in der Arbeit mit Deinem Hund vieles leichter.

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DREI GRUNDBAUSTEINE DER HUNDEERZIEHUNG

Folgende drei Aspekte sind Bestandteil jeder guten Hundeerziehung, denn sie bestimmen die Hierarchie und Dominanz des Mensch-Hunde-Teams.

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1. Einleitung
2. Grundbaustein 1/3 – Platz
3. Grundbaustein 2/3 – Futter
4. Grundbaustein 3/3 – Spiel
5. Fazit

Die drei Grundbausteine jeder Hundeerziehung bestehen aus dem Platz, dem Futter und dem Spiel. Sie bilden die Grundlage einer korrekten Hundeerziehung.

  • Platz: Du weist Deinem Hund den Platz zu und kannst ihn jederzeit auflösen. Das sollte natürlich ohne Knurren oder ähnliches verlaufen.
  • Futter: Du bestimmst stets, wann und wie lange gefressen wird. Das Futter bleibt also nicht dauernd stehen, was mehrere Vorteile hat.
  • Spiel: Du beginnst, führst und beendest immer das Spiel, denn Du bist der Rudelführer und damit der Chef.

Ich werde dabei immer wieder auf das Wolfs- oder Hunderudel verweisen, um aufzuzeigen, dass vieles durch unsere falsche Sichtweise passiert.

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Platz

Betrachten wir einmal das Wolfsrudel. Der Leitwolf liegt gemütlich in der Sonne und schläft. Ein anderer Wolf läuft ganz nah heran und stört den schlafenden Wolf. Dieser wird es sich sicherlich nicht gefallen lassen und eventuell knurren. Ein anderer kommt und will den Sonnenplatz haben. Was wird passieren? Das Leittier wird bestimmt nicht aufstehen, sondern es wird Ärger geben. Meist kommt es aber in einem gut geführten Rudel gar nicht erst so weit.

In meinem Rudel würde keine meiner Hündinnen die Rudelführerin, wenn sie ruht, belästigen. Sie wissen genau, dass das Ärger gibt. Sie bestimmt also wer was für einen Platz einzunehmen hat und verweist die anderen auch auf einen anderen, wenn es ihr so passt.

Was heißt das für Dich? Wenn Du Dein Mensch-Hund-Team leitest, muss es für Dich möglich sein, Deinem Hund den Platz zuzuweisen, den Du vorgibst. Das heißt, wenn Du ihn auf einen Platz schickst, muss er dort bleiben, bis Du es wieder aufhebst. Hat er einen Platz eingenommen, muss er von dort geschickt werden können. Er darf das nicht in Frage stellen, knurren oder sonstiges.

Welpenschulstunde

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Futter

Gehen wir wieder vom Wolfsrudel aus. Das Rudel hat meist nicht jeden Tag etwas zu essen, das heißt das Futter steht nicht immer zur Verfügung. Wenn eine Beute erlegt wird, wird der Leitwolf bestimmen, wer wann wie viel frisst. Es würde keiner wagen, den „Chef“ nicht als erstes fressen zu lassen.

Bei meinem Rudel würde ebenfalls keine Hündin wagen, an das Futter einer anderen zu gehen, weil ich in der Nähe bin und die Rudelführung übernehme. Das heißt im Klartext, dass jeder an seinem Trog bleibt. Das setzt sich genauso fort, wenn sie etwas zum Kauen haben.

Das bedeutet für uns folgendes. Erstens sollte das Futter nicht immer stehen bleiben, denn dann vergibst Du bereits die Chance, zu bestimmen, wann und wie lange Dein Hund fressen darf. Wenn Du selber fütterst und nicht es nicht stehen lässt, hast Du zusätzlich eine bessere Kontrolle über das Fressverhalten Deines Vierbeiners. Du siehst dann, wenn es sich verändert und kannst somit schneller darauf reagieren.

Ein Hund ist kein Tier, was den ganzen Tag fressen muss. Es ist besser, wenn er seine Hungerphasen hat, um Appetit entwickeln zu können. Dir sollte es jederzeit möglich sein, das Futter, den Knochen und sonstiges wegnehmen zu können, ohne Knurren oder Meckern Deines Hundes.

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Spiel

Zuerst betrachten wir wieder das Wolfs- oder Hunderudel. Das Jungtier kommt und meint, es müsste jetzt mit einem anderen Tier spielen oder in das Spiel von einem anderen Tieren eingreifen. Die anderen Tiere werden entscheiden, wie sie die Spielaufforderung aufnehmen. Sie werden bestimmen, ob ein Spiel stattfindet oder nicht. In einem Spiel wird immer das ranghöhere Tier das Spiel leiten und festlegen, wie gespielt wird und wie lange. Die Regel werden vorgegeben.

Das bedeutet für Dich, dass Du als Leitung des Mensch-Hund-Teams bestimmst, wann das Spiel begonnen wird und wie das Spiel vonstatten geht. Dinge, die Dich dabei stören, wie zum Beispiel Hände beißen, ein zu grobes Spiel oder nicht Hergeben des Spielzeuges wird sofort unterbunden. Du leitest das Spiel an und beendest es genauso.

Kleiner Welpe
Fazit

Wenn Du diese oben genannten Aspekte bei Deinem Hund oder Deinen Hunden durchsetzen kannst und klar befolgst, hast Du schon klar geregelt, wer das Mensch-Hunde-Team leitet und dadurch wird in der Arbeit mit Deinem Hund vieles leichter.

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